Fossile Brennstoffe decken den überwiegenden Teil, des weiter steigenden Weltbedarfs. Ihre Vorräte sind begrenzt und ihre Nutzung belastet die Umwelt. Alternativen sind Energiesparen und erneuerbare Energien. Fossile Brennstoffe: Braunkohle, Steinkohle, Erdöl und Erdgas Erneuerbare Energie: hpts. Sonnenenergie, Windkraft, Wasserkraft Kernenergie

FOSSILE BRENNSTOFFE

BRAUNKOHLE

macht mit über 500 Mil. Tonnen einen beachtlichen Teil der fossilen Energievorräte aus. Ein geringer Teil der wirtschaftlich abbaubaren Vorräte liegt in Europa. Deutschland hat mit ungefähr 40 Mil. Tonnen relativ große Vorräte. Zum Abbau muß zunächst die lockere Deckschicht abgeräumt werden, bis das mächtige Kohlenflöz erreicht ist. Der Abbau erfolgt mit riesigen Schaufelradbagger, welche wenig Arbeiter benötigen. Dies macht Braunkohle zu einem der preiswertesten Energieträger. Die Umweltprobleme beim Braukohletageabbau sind erheblich. Die Tagebaue reißen tiefe Wunden in Landschaft und Natur außerdem wird ein großer Landbedarf benötigt, es müssen teilweise ganze Ortschaften umgesiedelt werden. Rauchgasreinigung und Wirbelschicht-feuerung reduziert die Emissionen von Luftschadstoffe aus Kohlekraftwerken. Aschen und Schlacken können der Reststoffverwertung zugeführt werden.
Zufolge der unmittelbaren Nachbarschaft von Abbau und Kohlekraftwerken entfallen die Transporte zu diesen und damit die entsprechenden Risiken. Die deutsche Energiepolitik sieht vor, aus Gründen der Wirtschaftlichkeit und des Umweltschutzes die Förderung nach und nach einzustellen.

STEINKOHLE

macht mit rund 7000 Mil. Tonnen den weitaus größten Teil der Energievorräte aus. Deutschland hat große Vorräte unter der norddeutschen Tiefebene, vor allem an Rhein und Ruhr. Die Vorräte liegen jedoch- wie die meisten Steinkohlen auf Grund ihrer Entstehung- tief, ihr Abbau ist daher kostspielig, die dt. Steinkohle ist 3x so teuer wie importierte. Die jährliche Förderung beträgt rund 70 Mio. Tonnen. Sie dienen zur Stromerzeugung/als Brennstoff in der Eisen- und Stahlindustrie und zur Heizung von Haushalten. Wegen der hohen Förderkosten wird der heimische Steinkohlenbergbau subventioniert und mit Importbeschränkungen geschützt. Die Umweltprobleme sind ähnlich wie bei Braunkohle. Im Untertagebau besteht für die Bergleute das Risiko von Bränden, Lärm, Schlagwettern, Staub und Steinschlag was sich auf die Gesundheit der Arbeiter schädlich auswirkt.