MODUL III
Klimatechnik - Solare Kühlung Seite 26

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In Komfort-Anlagen darf bei Außentemperaturen unter 0°C die Außenluftmenge reduziert werden, um übermäßig große Lufterhitzer und damit unwirtschaftlichen Heizbetrieb zu vermeiden. In den meisten Anlagen wird dann der Außenluft (\/3, t3) ein Anteil bereits erwärmter Raumluft (V1, t1) beigemischt (s. Fig. 21). Die Temperatur t4 der Luftmischung errechnet sich aus:

Fig. 21 Raumluft-Erneuerung mit Umluftbeimischung





Raumluft-Erwärmung

Wie bereits unter Punkt 1.4.2 (Grundlastheizung) gesehen, ist es möglich, den gesamten oder auch nur einen Teil des Transmissions-Wärmebedarfs durch die Lüftungsanlage aufzubringen. Sind die erforderliche Heizleistung Q der Lüftungsanlage sowie die Differenz zwischen der maximalen Zulufttemperatur t2 und der gewünschten Raumtemperatur t1 bekannt, so errechnet sich die Luftmenge zu:



Dient diese Anlage gleichzeitig auch zur Luft-Erneuerung im betreffenden Raum, so muss die errechnete Luftmenge auch den unter Punkt 1.4.1 gemachten Angaben entsprechen. Bei gegebener Luftmenge V ist die zur Erreichung einer bestimmten Heizleistung Q notwendige Temperaturdifferenz zwischen der Zulufttemperatur t2 und der gewünschten Raumtemperatur t1:



Bei bekannter Luftmenge V in m3/s sowie festgelegter Differenz zwischen der Zulufttemperatur t2 und der gewünschten Raumtemperatur t1 ist die erforderliche Heizleistung:

Q = V x p x c (t2 - t1)


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