MODUL III
Klimatechnik - Solare Kühlung Seite 4

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Dadurch werden zu grosse Temperaturunterschiede zwischen Raumluft und Außenluft und damit die Gefahr eines Hitzeschockes vermieden. Außerdem wird mit dieser Maßnahme Kühlenergie eingespart.

Fig. 2 Raumlufttemperatur-Anhebung im Sommer






1.1.2 Die Strahlungstemperatur (Wandtemperatur)

Da die Temperaturen der Raumumschließungsflächen (Wände, Türen, Fenster, Decke, Boden) im Allgemeinen unter der Hautoberflächentemperatur des Menschen (25 ... 27°C) liegen, strahlt er ständig Wärme an diese kühleren Flächen ab. Dies bewirkt, dass Räume mit normalen Lufttemperaturen und niedrigen Wandtemperaturen als unbehaglich empfunden werden. Die mittlere Temperatur der Umschließungsflächen, die Strahlungstemperatur, hat also einen wesentlichen Einfluss auf die Behaglichkeit.

Um die Behaglichkeit zu gewährleisten, sollte daher die Temperatur der Raumumschließungsflächen in einem Bereich liegen, bei dem die Wärmeabgabe des Körpers weder gebremst noch gefördert wird. Wenn eine Raumlufttemperatur von 20 ... 22°C im Allgemeinen als die günstigste angegeben wird, so gilt dies nur bei einer mittleren Wandtemperatur, die gleich oder wenigstens annähernd gleich ist wie die Lufttemperatur (Fig. 3). Ist die Wandtemperatur erheblich niedriger als die Lufttemperatur, wie es z.B. im Winter beim Aufheizen eines Raumes der Fall ist, so wird eine Raumlufttemperatur von 20°C als zu kalt empfunden.


Fig. 2 Raumlufttemperatur-Anhebung im Sommer





In Bezug auf die mittlere Temperatur der Umschließungsflächen sind folgende Punkte zu beachten:




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