MODUL III
Klimatechnik - Solare Kühlung Seite 5

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Maßgebend für die Behaglichkeit ist also, soweit Temperatureinflüsse in Frage kommen, der Mittelwert aus Raumlufttemperatur und mittlerer Temperatur aller Umschließungsflächen (inkl. Heizflächen), auch ,,empfundene Raumtemperatur" oder ,,resultierende Raumtemperatur" genannt. Je weniger diese beiden Temperaturen voneinander abweichen, und je mehr sie sich dem Wert von 20 ...22°C nähern, desto gleichmäßiger ist die Wärmeabgabe des menschlichen Körpers. Der Unterschied sollte nicht mehr als ±2 K betragen. Außerdem sollten keine zu großen Unterschiede bei den Temperaturen der einzelnen Umgebungsflächen bestehen.

1.1.3 Die relative Luftfeuchtigkeit

In der Atmosphäre ist immer ein gewisser Anteil an Wasser in Form von Dampf enthalten. Diese Wassermenge in Gramm pro kg Luft wird als absolute Feuchte x bezeichnet. Die Luft kann aber bei einer bestimmten Temperatur nur eine ganz bestimmte maximale Menge an Wasser aufnehmen (Sättigung, 100 % relative Feuchte). Je höher die Temperatur, desto größer ist der mögliche Wassergehalt. Diese Zusammenhänge sind in Fig. 4 als Diagramm dargestellt.

Die relative Feuchtigkeit sagt aus, wie groß bei der im Moment betrachteten Lufttemperatur die vorhandene Wassermenge im Verhältnis zur maximal möglichen Menge ist und berechnet sich wie folgt:

Rel. Feuchtigkeit = Vorhandene Wassermenge x 100/Wassermenge bei Sättigung in %

1 kg Luft von z.B. 25°C kann bei null Meter über Meer bis zur Sättigung (Sättigungslinie phi = 100 %) ca. 20 g Wasser aufnehmen. Ist nun aber die absolute Feuchte dieser Luft nur 10 g/kg, so ist nur 50 % der maximal möglichen Wassermenge vorhanden, d.h. die relative Feuchtigkeit ip der Luft beträgt 50 % (s. Fig. 4).


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