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Elektrotechnik - Grundlagen Seite 4

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1.1.3 Chemische Wirkung der elektrischen Energie

Für viele chemische Reaktionen benötigt man zur Auslösung und Fortführung eines chemischen Prozesses elektrische Energie. Elektrische Energie wird z.B. in galvanischen Anlagen zum Laden eines Akkus oder in Trinkwasserspeichern für die Opferanode eingesetzt.
Fließt durch eine leitende nichtmetallische Flüssigkeit (Elektrolyt) ein Strom, wird diese Flüssigkeit zersetzt. Dabei scheiden die sich in der Flüssigkeit befindlichen Stoffe an den Elektroden ab und können so gewonnen werden. Die Abscheidung erfolgt an der Oberfläche der Elektroden. In der Regel kommt es zu einer Haftung und damit zu einer Oberflächenveredelung.


Grafik 3: Opferanode






1.1.4 Lichtwirkung der elektrischen Energie

Ist die Stromstärke, die durch einen Metalldraht geleitet wird hoch genug, entsteht neben der Wärmewirkung auch eine Lichtwirkung. Diese Eigenschaft wird z.B. in Glühlampen ausgenutzt. Auch mit Gasen, die elektrisch leitend sind, kann diese Wirkung erzielt werden. Ein Beispiel hierfür ist die Leuchtstofflampe.

Grafik 4: Verschiedene Lampen




1.1.5 Physiologische Wirkung der elektrischen Energie

Von physiologischer Wirkung spricht man dann, wenn ein Strom durch einen organischen Körper (z.B. Mensch oder Tier) fließt und dort muskuläre Reaktionen auslöst (z.B. Muskelverkrampfungen). Neben schädlichen Wirkungen bei zu hohen Strömen hat dieser Effekt bei richtiger Dosierung des Stromes aber auch heilende Wirkungen und wird in der Medizin eingesetzt.




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