MODUL II
Solarenergietechnik Seite 19

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Flachkollektoren

Die Funktion von Flachkollektoren ist relativ einfach. Die Sonnenstrahlen (direkte und diffuse) passieren eine transparente Kollektorabdeckung und treffen auf einen Energieabsorber. Solche Absorber bestehen in der Regel aus speziell beschichteten Röhren. An der Oberfläche des Absorbers wird die Lichtstrahlung in Wärme umgewandelt und vom Absorber an eine Wärmeträgerflüssigkeit weitergeleitet, die durch die Absorberrohre fließt. Wärmedämmungen auf der Unterseite und im Seitenbereich, sowie die transparente Abdeckung an der Kollektoroberfläche verhindern Wärmeverluste nach außen. Trotzdem treten solche auf, vor allem durch:

Die Abdeckung besteht heute meist aus hochtransparentem Spezialglas, z.T. vorgespannt, also Sicherheitsglas. Die Absorberbeschichtungen unterscheiden sich in der Effektivität der Strahlungsumwandlung, der sogenannten "Selektivität". Lackbeschichtungen haben Absorptionswerte von durchschnittlich 90-95% und Emissionswerte von 80-90%. Selektive Beschichtungen haben Absorptionswerte von durchschnittlich 90-94% und sehr geringe Emissionswerte von 6-15%. Diese hochwirksamen Beschichtungen der Absorber erhöhen die Effektivität der Kollektoren, vor allem bei geringer Sonneneinstrahlung. Sie sind somit für die Gesamtleistung von ausschlaggebender Bedeutung. Als Wärmedämmung auf der Kollektorrückseite werden Polyurethan-Hartschaum, Mineralwolle oder ein Luftvakuum eingesetzt. Grafik 16 und 17 zeigen Funktionsschemadarstellungen eines Flachkollektors.

Grafik 16: Flachkollektor im Schnitt Grafik 17: Energiefluss im Flachkollektor in der Funktionsdarstellung

 

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