MODUL II
Solarenergietechnik Seite 29

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Speicherbauarten

Einfacher Speicher mit externer Nachheizung

In der unteren Hälfte dieses einfachen Speichers befindet sich ein Wärmetauscher, mit dem das gesamte Speichervolumen über das solare System erwärmt wird. In der oberen Hälfte befindet sich eine Heizschlange zur Nachheizung über einen externen Wärmeerzeuger (Heizkessel). Als Wärmetauscher werden überwiegend Glatt- und Rippenrohrbündel oder auch Rippenrohrwendel eingesetzt. Dieses Speicherverfahren stammt aus den Anfängen der 60er Jahre, wird aber heute noch sehr oft verkauft, obwohl die Nachteile dieses Systems innerhalb von Fachkreisen hinlänglich bekannt sind. So wird zwar die Sonnenenergie in das System eingebracht, kann aber nicht ohne Nachheizung genutzt werden. Es besteht außerdem die Gefahr, dass sich Bakterien (z.B. die sogenannten Legionellen - Krankheitserreger der gefährlichen "Legionärskrankheit") im Wasser halten, da in der Übergangszeit (vor allem im Winter) der untere Teil des Speichers durch die in dieser Zeit fehlende Sonnenenergie nicht genügend erhitzt werden kann. Weitere Nachteile bestehen in den relativ hohen Energieverlusten in diesem System und in der Ansammlung von Verkalkungen im Speicherinneren. Letztgenannte Gründe werden wohl dazu führen, dass in Zukunft externe Wärmetauscher in solchen Systemen eingesetzt werden. Grafik 29 und Grafik 30 zeigen Funktionsschemata eines solchen einfachen Speichersystems mit Nachheizung.

Grafik 29: Funktionsschema eines einfachen Speichersystems mit externer Nachheizung



Grafik 30: Spezieller Ausschnitt aus dem Funktionsschema eines einfachen Speichersystem mit externer Nachheizung

 

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