naturwiss.Praktikum Klasse 10_0001 Physik
Experiment 9 : Verdampfungswärme von Wasser
Vor/Nachbereitung : Dorn-Bader Physik Mittelstufe (weiß Ausgabe 1980)
·
Erwärmung und Messung der
Wärmeleitung : Q = c * m * (delta theta)
:§ 44 (S.130 f) : auch § 46 , Versuch 33
·
Verdampfung § 49 besonders
Abschnitt 5 , Versuch 53 und Tabelle 149.1
Material:
1 Erlenmeyer-kolben
50 cm3ml in H 1 r
1 Becherglas, 250 cm3ml in F –1 m
1 Thermometer in
H –2 r
1 Tischklemme
3 Leybold-Muffen in F –2 r
1 Stativ
(Wagen)
2 Stativstangen, 25 cm in C 6
1 Metermaß in K 2 lu
1 Bunsenbrenner mit Gasschlauch oder
1
Butangasbrenner (in
H 2)Wagen
1 Stoppuhr (Wagen)
1 Kraftmesser, 200 p in F –1 r
30 cm und
25 cm Angelschnur (Lehrer)

Wichtig:
Der Brenner wird erst während des Vorversuches angezündet. Dann wird er angezündet
gelassen um bis zur Messung der Verdampfungswärme nichts zu verändern
Aufbau:
1. Die 30 cm lange AngelSchnur
(a)
und das Stück Angelschnur (b) von 25 cm Länge weirden mitteinander dem Hals des
Erlenmeyerkolbens verknotet (An beiden Enden Schlaufen, in der Mitte ein
Webeleinstek um den Hals des Erlenmeyerkolbens ; (Nebenskizze 1vom Lehrer zeigen lassen). Dann schlingt man Angelschnur (b) um den Hals des
Erlenmeyerkolbens und verknotet die Enden von Schnur(b).
2.. [Der
Bunsenbrenner wird in Muffe (c) geschoben, aber nicht festgeklemmt. Deshalb
kann die entsprechende
Klemmschraube enitfemrnt werden
(Nebenskizze 2)].
Wird
der Butangasbrenner benutzt, so stellt man ihn gemäß Nebenskizze 3 neben die
Muffe (c).
3. Der Erlenmeyerkolben hängt etwa 6 cm über
dem Bunsenbrenner.
4. Nachdem der leere Erlenmeyerkolben an den
Kraftmesser gehängt ist, wird der Kraftmesser abgelesen. (m1)
5. Das 250 cm3-Becherglas ist etwa
zur Hälfte mit Leitungswasser gefüllt.
Messungen
Zu
beachten:
Beim Anzünden und Regeln der Flamme steht der
Bunsenbrenner nicht
-unter dem
Becherglas. Der Bunsenbrenner brennt mlf mit kleiner, etwa 5 cm hoher, nicht leuchtender Flamme.
Der Bunsenbrenner wird
während des Versuchs nicht ausgelöscht. Die Flammengröße darf nicht geändert
werden.
A Vorversuch, Bestimmen
der Brennerleistung :
Wir wollen zunächst in einem
Vorversuch die Wärmemenge
bestimmen, die der Bunsenbrenner bei einer bestimmten Flammen9röße Flammengröße in einer
Minute abgibt, also die Wärmeleistung P = Q / t. (Ergebnis in J/min und W = J/s)
1.
Bestimme und trage in Tabelle 1 ein die Masse m0 des Erlenmeyerkolbens. (Der Kraftmesser zeigt hier die Gewichtskraft in pond an - Ihr erinnert euch an die
Erläuterung in früheren Versuchen -. Das liefert in Freiburg den Zahlenwert der Masse in
g)
2.
Gieße zunächst 5ca.40 g Wasser
in das kleine
Becher-glasden
Erlenmeyerkolben
(Kraftmesser beobachten!). Trage diesen Werte für die Masse Kolben mit Wasser und die Masse m01 des Wassers
in eine Hufstabelle Messtabelle nach Muster
1 ein.
3.
Missß mit dem
Thermometer die Wassertemperatur theta1 und trage
auch diesen Wert in die Hufstabelle Messtabelle ein.
4.
Nimm nun den
Bunsenbrenner unter dem BecherglasErlenmeyerkolben weg. Zünde
ihn an und regele die Flamme ein.
5.
Schiebe ihn
dann wieder ian Muffe (c)
und setze in diesem Augenblick die Stoppuhr in Gang.
6.
Ziehe den
Bunsenbrenner nach genau 360 5 s unter dem
Becherglas weg. Rühre das Wasser im Becherglas um. Lies die neue
Wassertemperatur theta2 dann ab,
wenn sich der Thermometerstand nicht mehr ändert. Trage diesen Wert sowie
den für die Erwärmungszeit
T in die Hilfstabelle ein.
7.
Wiederhole den Versuch mit
dem gleichen Wasser und trage die Werte in Tabelle 1 ein.
8.
Bestimme die Wärmeleistung P = Q/T des Brenners !
B Bestimmung der
Verdampfungswärme
Nun wollen
wir untersuchen, wie viel Wasser
verdampft,
wenn wir siedendem Wasser eine bestimmte Wärmemenge zuführen.
1.
Stelle den
Bunsenbrenner wieder ain Muffe (c).
2.
Setze die Stoppuhr
erst dann in Gang, wenn das Wasser zu sieden beginnt. (Das Wasser siedet, wenn
größere
Dampfblasen an der Wasseroberfläche platzen.>)
3. Beobachte
nun den Kraftmesser und lies nach genau 360 5s ab (Stoppuhr
weiterlaufen lassen!)
3.
die Masse (m desAnzeige = Kolben+Wasser) Wassers ab. Trage
diesen Wert sowie den für die Erwärmungszeit T in eine die Tabelle 2 nach Muster
II ein.
4.
Warte nun,
bis die Stoppuhr 120 60 s anzeigt.
Bestimme
dann erneut die Masse m des Wassers. Trage Nieder wieder die Werte
für m und für die Erwärmungs ~zeit T in Tabelle II 2 ein.
5.
Führe weitere
Messungen aus, nachdem das Was- -
5.
>ser jeweils 30 weitere s180 5 und
240 5 gesiedet
hat. Trage jedesmal die Nerte Werte für m und T
in die Tabelle II 2 ein.
Muster für
Tabellen:
Tabelle 1 : Leistung des Brenners
spezifische Wärmekapazitäten : Glass cG = 0,75 J/(g*K)
Wasser cW = 4,19
J(g*K)
|
Masse Glaskoben m0 |
g |
|
|
|
Masse Wasser + Glaskolben |
g |
|
|
|
Masse Wasser m1 |
g |
|
|
|
Anfangstemperatur theta1 |
°C |
|
|
|
Endtemperatur theta2 |
°C |
|
|
|
Erwärmungszeit
delta t |
s |
|
|
|
delta theta |
°C |
|
|
|
zugeführte Wärme Q = QGlas + QWasswer |
J |
|
|
|
Leistung Q/t |
W= J/s |
|
|
Masse des
Tabelle 2:
Verdampfungswärme 9
Wassers m,
|
Zeit T / s |
Masse Kolben + Wasser / g |
Masse verdampftes Wasser / g |
|
0 |
|
|
|
30 |
|
|
|
60 |
|
|
|
90 |
|
|
|
120 |
|
|
|
150 |
|
|
|
180 |
|
|
Auswertung :
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Diagramm :Trage die Menge verdampften Wasser
über der Erwärmungszeit auf
·
Bestimme aus Wärmeleistung
und den Daten aus Tabelle 2 die spezifische
Verdampfungswärme von Wasser, d.h. die Wärme,
die zur Verdampfung von 1g Wasser aufgebracht werden muss.
·
Versuche den relativen Fehler abzuschätzen !
TEr,wdrm
ungszeit -Anfangs-
temperatur
~, ec
~E~dtCm peratur
Muster
TErwärm ungszeit Masse des Wassers
Muster