VOR - UND NACHTEILE VERSCHIEDENER ENERGIETRÄGE
Bearbeitete Energieträger : - Erdöl
- Erdgas
- Kernenergie
- Kohle
-
Solarenergie
-
Wasserkraft
-
Windenergie
(1) Primärenergie: Darunter versteht man
Rohenergieträger in einer Form, wie sie von der Natur
geliefert werden.
Die Primärenergieträger werden in 3 Arten
unterteilt :
a) Fossile Brennstoffe wie Stein- und
Braunkohle oder Erdöl. Sie sind vor langer Zeit durch hohen
Druck unter Luftabschluß aus organischen Stoffen ent - standen, und heute nur
begrenzt vorhanden.
b) Nukleare Energieträger wie Uran
c) Regenerative Energien, zu denen Wind,
Wasser und Sonnenstrahlung gehören, erneuern sich
ständig, und ihre Quellen sind im menschlichen Auge uner - schöpflich.
(2) Sekundärenergie: Sekundärenergieträger sind veredelte
und in eine anwendbare Form gebrachte Primärenergieträger.
Dazu zählen:
a) Heiz- und Erdöl
b) Strom
c) Benzin etc.
In unserer Arbeit werden wir der Gruppe der Primärenergieträger
vorrangig Achtung schenken, da die Bewertung der einzelnen Gebiete sonst zu
umfangreich ausfallen würde. ·
- Welche Energieträger sind nun
am effektivsten ?
Vergleicht man verschiedene Energieträger miteinander, ist es wichtig
den Begriff der Leistungsdichte einzubeziehen. Sie gibt an, wieviel Arbeit
pro Zeit- und Flächenein - heit durch einen Energieträger verrichtet werden
kann :
Kohle : 500.000 Watt / Quadratmeter
(im Kraftwerk)
Wasser : 108.000 "
"
Wind : 130 "
"
Sonne : 100
" "
( Deutschland)
Erdwärme : 0,06 " "
(normalerWärmestand)
Gesamtenergieverbrauch im Vergleich:
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Land/ Kontinent
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Anteil an Gesamtenergieverbrauch
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Europa
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15%
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Österreich
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66%
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Portugal
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46%
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Schweden
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39%
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Deutschland
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4.7%
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http://www.hausarbeiten.de/archiv/geographie/geo-regenerativ/geo-regenerativ.shtml
- ERDÖL:
-WAS IST ERDÖL??
Erdöle sind, in der Erdkruste vorkommende natürliche Kohlenwasserstoffgemische;
die Zersetzungsprodukte von pflanzlichen und tierischen Ablagerungen auf den
Meeresböden, im Laufe von Jahrmillionen. Erdöl tritt in unterirdischen Ansam
- mlungen, oder aufgesaugt von porösen Gesteinen auf. Die Verarbeitung besteht
meist aus einer stufenweisen Destillation und Zerlegung zu Leichtbenzinen,
Schwerbenzinen, Gas und Heizöle, Petroleum, Schmieröle und Fette. Um diese
Verarbeitung ermöglichen zu können, ist ein gewaltiger technischer Auf - wand
von Nöten, bevor das Rohöl in den Raffinerien verarbeitet werden kann. Die
Gewinnung des Rohöls stellt auch in Bezug auf den Platzfaktor einen Nachteil
dar, zudem der Ort der Gewinnung nicht frei gewählt werden kann, wie es z.B.
bei den Regeneration Energieträgern der Fall ist, somit müssen teilweise ganze
Wohnorte umgesiedelt werden, was wiederum einen enormen Kostenfaktor darstellt.
Auch muß uns bewußt werden, das es nicht mehr lange möglich sein wird diesen
Enger - gieriger als Hauptenergielieferant zu nutzen, auch wenn seine Sekundärenergie
- träger so zahlreich und auch qualitativ an oberster Stelle stehen. Durch
die Verfeuerung zieht die Nutzung des Erdöls auch schlimme klimatische Folgen
mit sich. Auch führt das Erdöl zeitweise zu Konflikten, wie z.B. die Öl -
krisen in den 70er Jahren oder der Golfkrieg. Und auch die Umwelt wird stark
in Mitleidenschaft gezogen. So kommt es z.B. durch Tankerunglücke zu ver -
schmutzten Meeren, zu verseuchter Luft und ungenießbarem Trinkwasser. Jedoch
gewinnt dieser Rohstoff immer mehr Bedeutung als Chemierohstoff und wird somit
auch in kommenden Generationen fast unverzichtbar. ·
- ERDGAS: Erdgas ist ein farbloses
Gas und besteht im Wesentlichen aus der Kohlenwasser - stoffverbindung Methan.
Es hat sich vor über 300 Millionen Jahren ähnlich wie das Erdöl gebildet,
somit kommen Erdgas und Erdöl meist gemeinsam vor. In Deutsch - land tragen
die Erdgasvorräte einen bedeutenden Teil zur Beheizung von mehr als 1/3 aller
Haushalte bei. Aufgrund des niedrigen C-Anteils und seines hohen H-An- teils,
wird bei der Verbrennung nur wenig CO2 freigesetzt, somit ist Erdgas wesent-
lich klimaschonender als manch andere Energieträger. Das Spurengas CO2 ist
zu 50% am Treibhauseffekt beteiligt. Auch bei den Schadstoffen schneidet Erdgas
im Vergleich mit anderen fossilen Energieträgern gut ab. Die Abgase von Erdgas
sind nahe zu frei von Schwefeldioxid, Staub und Schwermetallen. Auch wird
es umwelt- schonend gefördert und transportiert.

http://www.energie-aktuell.de/content/ergas/ergas171.html |
- KOHLE:
Braunkohle ist der einzige, in ausreichenden Mengen verfügbare heimische Energieträger,
der zu allen Importenergien konkurrenzfähig ist. Ein Grund dafür ist, dass
die kontinuier- lich arbeitende und großdimensionierte Fördertechnik zu niedrigen
Förderkosten beiträgt. Ein weiterer Vorteil besteht bei dem Bau neuer Kraftwerke,
wenn man den günstigen Preis der Braunkohle berücksichtigt. Hizu kommt, dass
sie keinerlei Subventionen be- nötigt. Außerdem wird der Preis für Braunkohle
künftig weiter sinken und somit seine Wettbewerbsfähigkeit langfristig sichern.
Jedoch sollte man berücksichtigen, dass die Nutzung der Braunkohle fast ausschließlich
in den Gewinnungsländern selbst erfolgt. Die lagerstättenahe Nutzung erklärt
sich durch den im Vergleich zu Öl, Erdgas und Steinkohle niedrigen Heitzwert
der Braunkohle. Ein Transport von Rohbraunkohle über größere Entfernungen
ist deshalb in der Regel nicht wirtschaftlich. Hauptabnehmer der Braunkohle
sind Kraftwerke, deren Standorte sich meist in unmittelbarer Nähe der jeweiligen
Abbaugebiete befinden. So gehört die Braun- kohle in Deutschland mit einem
Anteil von rund 25% - wie Kernenergie und Steinkohle- zu den tragenden Säulen
der Stromversorgung.

http://www.rheinbraun.de/Inter/Braunkohle-Simple-de.html |
- KERNENERGIE:
Die beiden nuklearen Brennstoffe sind Uran und Plutonium. Bei Uran handelt
es sich um ein radioaktives Schwermetall, das auf der Erde zur Genüge vorkommt.
Das radioaktive Element Plutonium hingegen wird entweder künstlich erzeugt
oder entsteht als Abfallprodukt bei der Wiederaufbereitung von Uran. Beide
können ohne Ausnahme für die Stromerzeugung genutzt werden, sie sind andersartig
für die Menschheit wertlos. Die Stromerzeugung wird in Kraftwerken durchgeführt,
in welchem Wärme durch Kernspaltung im Reaktor erzeugt wird. Diese Wärme wandelt
H2O in Dampf um, welcher die Turbine und mit ihr den Re- aktor antreibt. So
entsteht Strom. Bei der Urankernspaltung wird nichts verbrannt, somit wird
die Luft auch nicht mit Schwefeldioxid und CO2 belastet, jedoch ent- steht
neben der Wärme auch eine starke Strahlung, welche auf den menschlichen Organismus
tödlich wirken können. Radioaktivität nimmt zwar von alleine wieder ab, jedoch
über einen viel zu langen Zeitraum. Bei unsachgemäßen, sorglosen oder gar
falschen Umgang mit der Technik der Kernenergie kann es zu solchen Katas-
trophen, wie in Tschernobyl kommen. Ein weiterer Nachteil ist, dass trotz
allem radioaktive Abfälle erzeugt werden, deren Entsorgung fast unmöglich
ist und daher ein großes Problem darstellt. Deshalb ist es wichtig, dass wir
eines Tages von der Nutzung der Kernenergie wegkommen. Leider gibt es noch
keine "richtige" Alter- native, die zu unserer Stromversorgung beitragen könnte.
So kommen noch immer 34% des in der BRD erzeugten Stroms aus Kernkraftwerken.
Ein großer Vorteil der Kernenergie ist, dass nur 2 Monate nach dem ein Kernkraft-
werk den Betrieb aufgenommen hat, sein Energieaufwand für seine Errichtung
wieder ausgeglichen ist. Kraftwerke auf der Basis von Steinkohle oder Photoro-
taik dagegen brauchen bis zu 24 Monate, ehe sie sich "rentieren".
Grafik 4/97: Kernenergie deckt ein Sechstel des Weltstrombedarfs

http://www.kerne/news/graf497.cfm |
- SONNENENEREGIE:
Sonnenenergie ist erneuerbar und eine unbegrenzte
Energiequelle, somit wird sie auch in Zukunft eine
wichtige Funktion als Energielieferant darstellen. Alle ir- dischen Energiequellen,
also z.B. Kohle-, Erdöl-, Erdgaslager, in denen damals Son- ne gespeichert
wurde, konnten nur durch sie entstehen, auch sorgt die Sonne für den Kreislauf
des Wassers. Auch Wind- und Wellenenergie sind umgewandelte Sonnen- energie.
Gelänge es den Menschen die gesamte auf der Erde einstrahlende Sonnen- energie
für sich zu nutzen, gäbe es keine Energiesorgen mehr. Diese Art der Ener-
gieform verursacht keinerlei Umweltschäden. Auch ist
die Sonnenenergie im Grunde umsonst. Um sie sinnvoll
zu nutzen, müssen wir sie sammeln, konzentrieren und auch speichern,
da die Sonne ja nicht das ganze Jahr durchscheint, wird dies teuer. Heutzutage
gibt es verschiedene Möglichkeiten die Energie der Sonne zu nutzen:
a) Passive Strahlung: Darunter versteht man bauliche Maßnahmen, mit denen
die Sonnenstrahlen in das Gebäude zur unmittelbaren
Erwärmung der Räume genutzt wird, z.B. durch Fenster
nach Süden oder Wintergärten.
b) Aktive Nutzung: Sie umfaßt den Einsatz von Sonnenkollektoren
zur Erzeugung von Wärme, z.B. für die Warmwasserversorgung;
der Einsatz von Solarzellen zur Stromerzeugung, die
sogenannte Photoroltaik; oder auch die Wärmepumpen
zur Nutzung der Umweltwärme aus
Luft, Wasser oder Erdreich. Derzeit liegt der Preis, selbst
bei günstigsten Bedingungen, für 1 Kilowattstunde
nicht unter 1 DM. Im Vergleich dazu ist der Preis
für Netzstrom mit derzeit ca. 0,25 DM pro Kilowattstunde um
einiges billiger. Man sollte sich darüber be- wußt werden, ob das finanzielle
Opfer von 75 Pfennig pro Kilowattstunde es nicht wert
ist , wenn man dafür eine unbeschädigte Umwelt vorfindet.
Außerdem wird die Sonnenenergie dem Menschen, im Gegensatz
zu den fossilen Energien, wohl nie ausgehen.
- WASSERKRAFT:
In der Vergangenheit wurde die Wasserkraft, also die genutzte Sonnenenergie,
verwendet um Wasserräder in Bewegung zu setzten, die wiederrum die Kraft aus
einfache Maschinen übertragen. Heute wird die Wasserkraft zur Erzeugung von
Elektrizität ein- gesetzt. Das Wasser treibt die Turbinen an und bringt sie
dadurch zum Drehen, diese sind mit dem Generator verbunden sind, welcher die
mechanische Energie in elektrische um- wandelt. Der Beitrag der Wasserkraft
zur insgesamten Erzeugung der elektrischen Energie liegt weltweit durchschnittlich
bei 18%. Bei der Wasserkraft handelt es sich um eine unerschöpfliche Energie,
die über die Sonneneinstrahlung ständig regeneriert wird: Die Sonne bringt
Wasser zum Verdunsten. Der Wasserdampf kondensiert zu Wolken, der als Regen
oder Schnee fallender Niederschlag auf der Oberfläche der Kontinente ver-
bleibt. Jedoch sind zur Errichtung eines größeren Laufwasserkraftwerkes hohe
Inves- titionen notwendig. Es treten nur geringe Betriebskosten auf, da der
Energieträger Wasser kostenlos zur Verfügung steht. Sie können rund um die
Uhr laufen, soweit es das Fluß- wasserangebot zuläßt. Die Wasserkraftanlagen
sind in der Regel Mehrzweckanlagen, die die auch dem Hochwasserschutz, der
Grundwassersicherung, der Flußsicherung, der Was- serversorgung und der Schiffbarmachung
dienen.
- WINDENERGIE:
Auch der Wind ist eine indirekte Form der Sonnenenergie. In ihm sind gewaltige
Ener- gien enthalten. Durch die unterschiedliche Erwärmung der Erdoberfläche
entstehen in der Atmosphäre Hoch- und Tiefdruckgebiete. Der Druckausgleich
erfolgt über Luft- strömungen, somit ist Wind eine Bewegung von Luftmassen,
und damit Träger kinetischer Energie. Diese Energie kann in andere Energieformen
umgewandelt werden, z.B. in mechanische oder elektrische Energie. Windkraft
ist reichlich vorhanden, sie ist billig, sauber und regenerierbar. Das größte
Problem jedoch ist, dass Wind keine zuverlässige Energiequelle ist. Um seine
Energie richtig nutzen zu können, sind gleichmäßige sowie starke Winde, wie
sie an Küsten oder Berggipfeln auftreten, notwendig. Die notwendige Apparatur,
z.B. Wind- mühlen nehmen jedoch viel Platz in Anspruch und sie produzieren
im Verhältnis zu ihrer Größe nur geringe Mengen an Energie. Der große Vorteil
der Windkraftwerke ist jedoch, dass sie weder Rohstoffe verbrauchen, noch
Abwasser, Luftverschmutzung oder Müll produzieren. So wird in windreichen
Gebieten erwartet, dass die Windenergie einige % zur Stromversorgung beitragen
kann
ÜBERSICHT QUELLEN REGENERATIVER ENERGIEN IN DEUTSCHLAND
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http://www.energie-aktuell.de/content/regenerative/regen191.html
BEARBEITET VON KERSTIN REIPRICH & SILKE MELZER 13/2