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MODUL III |
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Es sei hier
nochmals klargestellt, dass die eben errechnete Heizleistung Q nur diejenige
Leistung ist, welche die Temperaturverhältnisse im Raum beeinflusst. Für die
Auslegung der Lufterhitzerleistung muss aber noch eine bestimmte Leistung für
die Erwärmung der angesaugten Außenluftmenge V3 mit der Temperatur t3 auf die
gewünschte Raumtemperatur t1 hinzugerechnet werden. Bei reinem Außenluftbetrieb
entspricht die Außenluftmenge der Zuluftmenge. Die Wärmeverluste durch die Wände
der Luftkanäle seien hier vernachlässigt:
Lufterhitzer-Leistung = Leistung für die Raumluft-Erneuerung + Leistung für
die Raumluft-Erwärmung
Raumluft-Kühlung
Bei bekannter Kühllast Q eines Raumes und einer festgelegten Temperaturdifferenz
zwischen der gewünschten Raumtemperatur t1 und der Zulufttemperatur t2 kann
die für den Abtransport der anfallenden Wärme benötigte Zuluftmenge V in m3/s
berechnet werden aus:
Da mit der
Abkühlung von Luft meistens auch eine Entfeuchtung stattfindet (Ausscheiden
eines Teils des in der Luft enthaltenen Wasserdampfes am Kühlregister, wodurch
zusätzlich Kondensationswärme frei wird) und wärmere Außenluft auf die gewünschte
Raumlufttemperatur abgekühlt werden muss, setzt sich die benötigte Kühlerleistung
wie folgt zusammen:
Kühlerleistung = trockene Kühllast (abkühlen) + feuchte Kühllast (entfeuchten)
+ Außenluftkühlung und Entfeuchtung
Die Berechnung der Kühlerleistung geschieht am einfachsten mit Hilfe des Mollier-
oder Carrier-Diagramms.
Raumluft-Befeuchtung
Die in der Befeuchtungsanlage pro Sekunde von der Luft aufzunehmende Wassermenge
x (g/s) errechnet sich
wie folgt:
x = V o p(x1 - x4) +
x
Es bedeuten:
| x1 | = | Gewünschter Feuchtegehalt der Raumluft in g/kg |
| x4 | = | Feuchtegehalt der Luft vor dem Befeuchter |
| = | Im Raum absorbierte Wassermenge in g/s. (Im Allgemeinen vernachlässigbar. Nur für Räume, in denen stark hygroskopische Ware verarbeitet wird, zu berücksichtigen.) |