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MODUL I
Kommunikation
& Kundenberatung Seite 17
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Solche und
ähnliche Äußerungen bewirken beim Kunden meist:
- Er ist noch mehr verärgert.
- Er ist über den ganzen
Betrieb und dessen Mitarbeiter verärgert.
- Er ist über die gelieferte
Einrichtung einfach unzufrieden.
- Er hat den Betrieb
zum letzten Mal als Kunde aufgesucht.
- Die Mund - zu - Mund
- Werbung beginnt für das Unternehmen negativ zu verlaufen, denn die Kunden
fangen an, in ihrem privaten Umfeld vor dem Unternehmen zu warnen, statt es
positiv zu erwähnen. Das Image des Betriebes kann hierdurch enormen Schaden
erleiden.
Statt dessen
sollte man sich bei Reklamationen wie folgt verhalten:
- sachlich
- freundlich
- ruhig
- verständnisvoll
- höflich
Anstatt dem
Kunden eine Mitschuld einzureden oder Ausflüchte vorzutragen, sollte man sich
lieber auf folgende Punkte konzentrieren:
- Wie kann die Reklamation
zur Zufriedenheit des Kunden gelöst werden ?
- Wie schnell kann mit
der Erledigung der Reklamation begonnen werden ?
- Wie zügig und mit welchem
Zeitaufwand beim Kunden können Störungen beseitigt werden ?
Hier nochmals
die wichtigsten Verhaltensregeln bei Reklamationen:
- Zuhören
-> Man lässt den Kunden ausreden und notiert sich das Wichtigste.
- Verständnis
-> Man zeigt Verständnis für die Situation des Kunden.
- Bedanken
-> Man nimmt den Hinweis auf den Fehler entgegen und bedankt sich dafür,
denn der Kunde gibt einem die Möglichkeit, den Fehler zu beheben.
- Entschuldigung
-> Man entschuldigt sich für den entstandenen Fehler, auch wenn noch nicht
genau feststeht, wer die Schuld an dem Fehler hat und wie er entstanden ist.
- Erinnerung
-> Man sollte dem Kunden die langjährige gute Zusammenarbeit mit dem eigenen
Betrieb in Erinnerung rufen sowie auf die vielen zur vollen Zufriedenheit
verlaufenen Aufträge hinweisen.
- Notizen
-> Man sollte sich Einzelheiten der Reklamation notieren, auch damit der
Kunde den Eindruck gewinnt, dass man sein Anliegen ernst nimmt.